Die BaFin hat gemeinsam mit CPMI und IOSCO eine Bewertung der Umsetzung globaler Prinzipien durch zehn zentrale Gegenparteien (CCPs) durchgeführt, um deren Risikomanagement und Sanierungspraktiken zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen Fortschritte, aber auch Lücken in der Umsetzung, insbesondere bei Kreditrisikosteuerung und Liquiditätsmanagement, was die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen und die Entwicklung geeigneter Sanierungspläne unterstreicht.
Dr. Elke König, die Leiterin der europäischen Abwicklungsbehörde, betont im BaFinJournal die Notwendigkeit, Abwicklungspläne für Banken zu erstellen und Mindestquoten für bail-in-fähige Verbindlichkeiten (MREL) festzulegen, um die Abwickelbarkeit von Banken zu gewährleisten. Zudem wird die Herausforderung hervorgehoben, die erforderlichen Daten für die Umsetzung dieser Pläne zu sammeln und die Abwicklung von Zentralen Gegenparteien zu regeln, während der Brexit keine unmittelbaren Änderungen für die Behörde mit sich bringt.
Die BaFin plant eine Änderung der Institutsvergütungsverordnung und lädt zu einer mündlichen Anhörung am 14. September 2016 in Bonn ein. Interessierte müssen sich vorab per E-Mail anmelden.
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