Die BaFin widerruft mit Wirkung zum 2. März 2026 die Allgemeinverfügung zu Nachhandelstransparenzanforderungen für OTC-Geschäfte in Bezug auf Schuldverschreibungen, strukturierte Finanzprodukte und Emissionszertifikate, um die Einhaltung der überarbeiteten MiFIR-Regelungen und ein einheitliches Transparenzniveau in der EU sicherzustellen; die Regelungen für Derivate bleiben vorerst unverändert. Die Bekanntgabe erfolgt am 27. Februar 2026, und die Allgemeinverfügung gilt am folgenden Tag als bekanntgegeben.
Die BaFin hat die Allgemeinverfügung zur Nachhandelstransparenz für Schuldverschreibungen, strukturierte Finanzprodukte und Emissionszertifikate mit Wirkung zum 2. März 2026 widerrufen, um die Einhaltung der überarbeiteten MiFIR-Vorgaben zu gewährleisten und ein einheitliches Transparenzniveau in der EU zu schaffen. Bis zu diesem Datum bleibt die Regelung für Derivate unverändert, da die entsprechenden RTS 2 noch nicht angepasst wurden.
Die BaFin hat angeordnet, dass der österreichische sektorale Systemrisikopuffer von 1,0 % für Risikopositionen gegenüber nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften im Bau- und Immobiliensektor reziprok auf deutsche Institute angewendet wird, sofern deren Risikopositionen 100 Millionen Euro überschreiten. Diese Maßnahme tritt einen Monat nach der Bekanntgabe in Kraft und zielt darauf ab, die Risikotragfähigkeit des Bankensystems zu erhöhen und potenzielle Störungen im Gewerbeimmobilienmarkt zu minimieren.
Die BaFin hat einen Entwurf für ein Rundschreiben zur Verwaltungspraxis im Übernahmerecht veröffentlicht, das neue Anforderungen und Klarstellungen zu den Verfahren und Pflichten von Unternehmen bei Übernahmen enthält. Ziel ist es, die Transparenz und Rechtssicherheit im Übernahmeprozess zu erhöhen.
Die BaFin hat einen Entwurf für ein Rundschreiben zur Verwaltungspraxis im Übernahmerecht veröffentlicht, das darauf abzielt, die Durchführung übernahmerechtlicher Verfahren zu erleichtern und die bestehende Verwaltungspraxis transparenter zu gestalten, ohne neue Anforderungen an die Marktteilnehmer einzuführen. Marktteilnehmer sind eingeladen, bis zum 20. März 2026 schriftliche Stellungnahmen einzureichen.
Die BaFin plant einen Teilwiderruf der Allgemeinverfügung zur Nachhandelstransparenz für OTC-Geschäfte, der am 2. März 2026 in Kraft tritt und die Regelungen für Schuldverschreibungen, strukturierte Finanzprodukte und Emissionszertifikate betrifft, um die neuen Anforderungen der überarbeiteten MiFIR und RTS 2 zu erfüllen. Der Widerruf erfolgt, da die bisherige rechtliche Grundlage für Deferrals entfällt und ein einheitliches Transparenzniveau in der EU sichergestellt werden soll, während die Regelungen für Derivate vorerst unverändert bleiben.
Die BaFin plant einen Teilwiderruf der Allgemeinverfügung zu Nachhandelstransparenzanforderungen für Handelsplätze, der am 2. März 2026 in Kraft tritt und die Regelungen für Schuldverschreibungen, strukturierte Finanzprodukte und Emissionszertifikate betrifft, um einen EU-rechtskonformen Zustand gemäß den überarbeiteten RTS 2 herzustellen. Der Widerruf erfolgt, da die rechtliche Grundlage für Deferrals in der MiFIR überarbeitet wurde, während die Regelungen für Derivate vorerst unverändert bleiben.
Die BaFin hat im Rahmen einer Umfrage festgestellt, dass die Nutzung von "Buy now, pay later" (BNPL) unter Verbrauchern weit verbreitet ist, insbesondere bei jüngeren Menschen, und dass viele Nutzer Schwierigkeiten haben, den Überblick über ihre offenen Rechnungen zu behalten. Um Verbraucher besser vor Überschuldung zu schützen, wird die EU-Verbraucherkreditrichtlinie überarbeitet, sodass künftig auch BNPL-Modelle unter verbraucherschützende Vorschriften fallen; die neuen Regelungen sollen ab dem 20. November 2026 in Kraft treten.
Die BaFin hat neue regulatorische Änderungen eingeführt, die sich auf die Transparenz und den Verbraucherschutz im Finanzsektor konzentrieren, einschließlich strengerer Anforderungen an die Offenlegung von Informationen durch Finanzdienstleister und verstärkter Maßnahmen zur Bekämpfung von Betrug und irreführender Werbung. Diese Änderungen zielen darauf ab, das Vertrauen der Verbraucher in die Finanzmärkte zu stärken und sicherzustellen, dass sie informierte Entscheidungen treffen können.